„Made in Germany“ - Dural ist zweiter Weltmarktführer bei Profilen

Ruppach-Goldhausen. Viele Bauherren in Deutschland oder weit über unsere Grenzen hinaus verbauen sie bewusst oder unbewusst – die Profile aus dem Westerwald. Dabei legt das 1981 im Westerwald gegründete Unternehmen besonderen Wert auf Qualität und Standorttreue. Das „Made in Germany“ erwähnte der Geschäftsführer Michael Demeter im Gespräch mehrfach nicht ganz ohne Stolz. Er ist seit 6 Jahren im Unternehmen tätig und führt die Mitarbeiter als einen Schlüssel zum Erfolg an. Ein Beispiel sei dafür auch der Prokurist Wolfgang Neuroth, der mittlerweile im 34. Jahr bei DURAL tätig ist und ebenfalls am Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Jenny Groß teilnahm. „Mit einem Erfahrungsschatz der unbezahlbar ist“, betonte der Geschäftsführer. 

Derzeit boomt die Branche, Handwerker sind bis zu einem halben, manchmal dreiviertel Jahr ausgebucht. Das Bad ist eines der Schwerpunkte von DURAL, so werden dort beispielsweise Mattensysteme zur sicheren Abdichtung, bodengleich Duschen als Komplettboard für den barrierefreien Einbau einer Nasszelle oder eben klassische Profile, besonders benötigt. Daneben hält die LED-Technik auch in beleuchteten Profilen Einzug. Taktile Orientierungshilfen und Eingangsmatten runden das Portfolio rund um das Bauzubehör ab. Das Unternehmen versteht sich dabei als innovativer Vorreiter seiner Branche und war von Beginn an sehr international ausgerichtet. „70 – 80 % unserer Umsätze generieren wir außerhalb von Deutschland“, betont Geschäftsführer Demeter. „Dabei sind wir in den letzten 4 – 5 Jahren um 40 % gewachsen!“

Die Corona-Krise hat dem Unternehmen sowie der Branche kaum geschadet. „Wir hatten auch hier am Standort für sechs Wochen Kurzarbeit, aber seit Mai arbeiten wir wieder unter Hochdruck. Ich bin stolz, dass wir solch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei uns haben, die gerne für uns tätig sind und auch Überstunden leisten, wenn die Auftragslage so hoch ist,“ erklären Neuroth und Demeter unisono. 

DURAL beliefert insbesondere Fachmärkte und Fachunternehmen direkt und deren Auftragsbücher sind prall gefüllt. Auf Spezialprojekte, bei denen der direkte Kontakt zu den Endkunden bestand, ist das Unternehmen aus Ruppach-Goldhausen besonders stolz. Neben einigen Kreuzfahrtschiffen wurde auch der Burj Khalifa, mit 828 m das höchste Bauwerk der Welt, mit den Profilen aus dem Westerwald ausgestattet. 

Jenny Groß MdL zeigte sich beeindruckt von der Innovationskraft und der Standorttreue von DURAL. „Wir alle können froh sein, dass wir im Kreis so viele hidden Champions haben, die mit ihrem Produkt auch den Westerwald weit über die Grenzen vertreten. Ich wünsche dem Unternehmen sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiterhin viel Erfolg und Gesundheit“, so die Landtagsabgeordnete und bedankte sich für den Austausch.