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Jenny Groß: Sprachliche Bildung in Kitas hat für Ampel-Regierungen keinen Stellenwert

Kachel Sprach KitasJenny Groß, stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Familie, Jugend, Integration und Verbraucherschutz, kritisiert die Entscheidung der Ampel-Bundesregierung, das Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ zum Jahresende einzustellen. Im Rahmen des Programms werden nach Infos des Bundes aktuell insgesamt 261 Kindertagesstätten (Kitas) in ganz Rheinland-Pfalz mit 25.000 Euro für zusätzliches Fachpersonal unterstützt.

„Gerade in der jetzigen Zeit ist das Programm von enormer Bedeutung, weil viele Kinder nach der langen Zeit der Corona-Pandemie eine besondere Förderung brauchen und es auch für zahlreiche geflüchtete ukrainische Kinder von großer Wichtigkeit ist. Die Einstellung des Programms ‚Sprach-Kitas‘ zum Jahresende kann ich daher nicht nachvollziehen“, erklärt die CDU-Politikerin.

Unverständnis äußert die Landtagsabgeordnete auch mit Blick auf den Koalitionsvertrag zwischen SPD, Grünen und FDP auf Bundesebene, nach dem die Koalitionspartner „das Programm ‚Sprach-Kitas‘ weiterentwickeln und verstetigen“ wollten.

„Die frühkindliche Bildung wird immer wichtiger und die Sprache spielt dabei eine zentrale Rolle. Was jetzt zur geänderten Einschätzung der Ampel-Bundesregierung geführt hat, kann ich mir angesichts der aktuellen Herausforderungen nicht erklären. Mit dem Wegfall des Förderprogramms zum Jahresende wird die Finanzierung von zusätzlichem Fachpersonal durch den Bund nicht mehr möglich sein. Das ist ein herber Schlag – zumal die sprachliche Bildung auch im neuen rheinland-pfälzischen Kita-Gesetz keinen sonderlichen Stellenwert genießt“, so Jenny Groß.

Die CDU-Fraktion erwartet, dass sich die Landesregierung mit der Bildungsministerin beim Bund mit Nachdruck für die Fortführung des Bundesprogramms „Sprach-Kita“ einsetzt.

 

(Foto-Credentials: Lizenzfreies Bild)