Personalsituation an den Schulen im Westerwaldkreis zum Schuljahresstart

Auch in diesem Jahr hat die Westerwälder CDU-Abgeordnete Jenny Groß die Landesregierung mittels Kleiner Anfragen um Informationen zur Personalsituation der Westerwälder Schulen zum Start des neuen Schuljahres gebeten.

Die Landesregierung sollte unter anderem darauf antworten, wie viele Vollzeitäquivalente an den Schulen im Westerwaldkreis arbeiten, wie viele Lehrerinnen und Lehrer seit Beginn des Schuljahres 2020/2021 im Westerwaldkreis in den Ruhestand gegangen und welche Schulform bzw. Fächer dadurch betroffen sind, welche Fächer in den Schulen im Westerwaldkreis aufgrund von Personalengpässen temporär nicht unterrichtet werden können und wie viele Lehrerstellen es in diesem Schuljahr insgesamt im Westerwaldkreis gibt.

Zudem wollte die bildungspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion wissen, wie viele Planstellen im Westerwaldkreis zu Beginn des neuen Schuljahres 2022/2023 zur Verfügung stehen, wie viele neue Planstellen im Vergleich zum vergangenen Schuljahr geschaffen wurden, wie viele neue Lehrkräfte es gibt und welche Fächerkombinationen diese haben.

Laut Auskunft der Landesregierung sind mit Schuljahresbeginn 2022/2023 Lehrkräfte und pädagogisches Personal im Umfang von insgesamt 1.774,8 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) an Schulen im Westerwaldkreis beschäftigt. 68 neue Lehrerinnen und Lehrer wurden mit einem Stellenumfang von 62,2 VZÄ zum neuen Schuljahr für den Westerwaldkreis eingestellt.

„Die Fächerkombinationen der neuen Lehrkräfte sind ein bunter Mix und auch bei Fächern der sich im Ruhestand befindlichen Kollegen sticht für mich kein Fach besonders hervor, wo es zu einem Mangel an Lehrkräften o.ä. kommen könnte. Auch bei den Zahlen der Kollegen, die in den letzten Jahren in den Ruhestand gegangen sind, ist nichts Auffälliges.

Wichtig dabei ist ja immer, dass dann genügend neue Lehrkräfte nachkommen und die Positionen/Stellen auffüllen. Denn bei den derzeitigen Herausforderungen können wir es uns nicht leisten, Stellen unbesetzt zu lassen oder diese nur mit Vertretungsverträgen zu ‚stopfen‘ “, ordnet Jenny Groß die Antworten der Landesregierung ein.

„Leider konnte die Landesregierung jedoch auf einige meiner Fragen nicht richtig Auskunft geben bzw. hatte keine Antwort parat. Das ist bedauerlicherweise des Öfteren der Fall, dass der verpflichtenden Auskunft der Landesregierung gegenüber dem Parlament nicht vollumfänglich nachgekommen wird.

Ich werde daher einige der Fragen in den kommenden Wochen noch einmal stellen, gerade die bezüglich der Planstellen. Denn die Informationen aus den Antworten auf die Kleinen Anfragen sind für uns enorm wichtig, besonders da die Haushaltsberatungen für die neuen Doppelhaushalt in den nächsten Wochen anstehen. Wir werden als Fraktion genau hinschauen, wo die Landesregierung das Geld ausgeben will und werden konstruktive Verbesserungs- bzw. Änderungsvorschläge einbringen “ erklärt die CDU-Politikerin abschließend.

Alle Zahlen und Fakten zu den Anfragen bzgl. der Personalsituation, v.a. die Fächerauflistung, können auf der Homepage unter https://www.jenny-gross.de/landtag/parlamentarische-anfragen-kleine-anfragen eingesehen werden.

Die Titel der jüngsten Anfragen lauten: „Situation der Planstellen zum neuen Schuljahr 2022/2023 im Westerwaldkreis““ und „Personalsituation zum neuen Schuljahr 2022/2023 im Westerwaldkreis“.