Für welches Thema brennen Sie?

Diese Frage wurde der CDU-Landtagsabgeordneten Jenny Groß von ihren beiden Besuchergruppen zu Beginn der Gespräche während dem Besuch in der letzten Woche in Mainz gestellt.

Eine 10. Klasse der Freiherr-vom-Stein Realschule plus Nentershausen sowie die Auszubildenden der Verbandsgemeinden Montabaur, Ransbach-Baumbach, Wirges und Wallmerod waren am zweiten Plenartag des Novemberplenums in Mainz und konnten die Plenardebatte live miterleben, erhielten eine Führung durch den Landtag und trafen sich am Rande des Plenums mit ihrer örtlichen Abgeordneten.

Jenny Groß erklärte auf die Frage hin, dass sie für das Thema Bildung brennt und sich als bildungspolitische Sprecherin dafür einsetzt, gute Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche herzustellen.

„Denn schließlich legen wir in den Schulen die Grundlagen für das spätere Leben unserer Kinder. Daher geht es für mich in meinem beruflichen Alltag nicht nur im die Schulen, sondern auch um die Kindergärten, um schon möglichst früh im Leben der Kinder die entsprechenden Unterstützungsmöglichkeiten anbieten zu können“, so Jenny Groß.

Die Schüler und Auszubildenden tauschten sich mit der CDU-Politikerin über aktuelle Themen des Plenums aus, wie beispielsweise die Debatte rund um die Ganztagsschulen oder die Senkung der Kostendämpfungspauschale.

Zudem wurde darüber debattiert, wie Schulen und Verwaltungen derzeit Energie einsparen, welche Maßnahmen die jungen Menschen für sinnvoll erachten und welche diesbezüglichen Vorstellungen und Erwartungen die Schüler und Azubis an die Politik haben.

So berichteten die Schüler, dass das Licht beispielsweise durch Bewegungsmelder an- bzw. ausgeschaltet wird, sodass hier Energie eingespart werden kann. „Das man vergisst, das Licht über das Wochenende auszustellen, kann so eben auch nicht mehr passieren“, so ein Schüler.

Auf den Verbandsgemeindeverwaltungen gäbe es unterschiedliche Wege, um Energie einzusparen. So würde überall die Heizung auf 19 Grad eingestellt werden und mancherorts sei es nicht so gerne gesehen, die Weihnachtsbeleuchtung anzumachen. „Wir haben aber von der Verwaltung Wolldecken geschenkt bekommen, damit wir nicht so frieren, sollte es draußen noch kälter werden“, berichten einige der Auszubildenden.

Die jungen Menschen waren sich einig, dass Energie eingespart werden muss und während des Gesprächs wurde deutlich, dass sie die Maßnahmen größtenteils nachvollziehen können und da mitgehen, sie sich aber große Sorgen um die Zeit „danach“ machen.

„Wer verspricht uns denn, dass die Energieunternehmen diese hohen Preise wieder auf ein ‘normal‘ bzw. auf die Preise vor dem Krieg runtersetzen“, fragten vor allem die Azubis.

„Die Sorgen darüber kann ich vollstens verstehen und auch ich mache mir diesbezüglich Gedanken. Leider kann uns niemand sagen, wie lange dieser schreckliche Krieg noch geht und wie lange diese hohen Preise noch bleiben oder gar weiter steigen.

Zudem müssen wir dafür sorgen, dass gerade den jungen Menschen geholfen wird und sie bei künftigen Krisen nicht wieder außen vor gelassen werden. Denn in der Corona-Pandemie hatten sie leider oft das Nachsehen und auch bei der einmaligen Energiepauschale kommt die finanzielle Unterstützung erst reichlich spät.
Als stellvertretende Vorsitzende im Jugendausschuss sowie als bildungspolitische Sprecherin bin ich im Landtag daher genau an den richtigen Stellen, um in den Ausschüssen und im Plenum diesbezüglich die Landesregierung hoffentlich zu mehr und vor allem schneller Unterstützung zu bewegen“, so Jenny Groß.

Zum Abschluss der Gesprächsrunde äußerten die Jugendlichen den Wunsch, dass politische Entscheidungen in den Gremien schneller und verständlicher werden.
„Euer Wunsch stimmt, daher bin ich immer froh, mit den Menschen im Gespräch zu sein und zu erklären und die Sorgen mitzunehmen,“ so die Landtagsabgeordnete Groß abschließend.