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Jenny Groß MdL: Das Land muss beim Wolf endlich umdenken

Laut den Christdemokraten gehört der Wolf ins Jagdrecht

Kilometerlange Schutzzäune, Gelder für wolfsabweisende Maßnahmen und trotzdem kommt es immer wieder zu Übergriffen bei Weidetieren. Wie die CDU-Landtagsabgeordnete Jenny Groß nun mitteilt, fordert die Westerwälderin endlich ein entschlossenes Handeln und Umdenken bei der Wolfspolitik der Landesregierung.

Die Abgeordnete teilt über ihre Pressemeldung mit, dass es bereits in der ersten Hälfte des Jahres zu über zehn Wolfsnachweisen nur im Gebiet des Westerwaldkreises kam. Dabei wurden laut KLUWO mehr als 15 Nutz- und Weidetiere angegriffen. „Es kann nicht sein, dass wir die Ansiedlung von Wölfen landespolitisch sogar noch fördern“, so Jenny Groß MdL.

Die Westerwälderin fordert gemeinsam mit der CDU-Landtagsfraktion schon länger eine andere Wolfspolitik der Landesregierung. „Als Christdemokraten haben wir bereits im vergangenen Jahr eine Aufnahme des Wolfs ins Jagdrecht gefordert“, so Jenny Groß. Diesen Antrag lehnten die Abgeordneten von SPD, Bündnis 90/ Die Grünen und FDP mit der Begründung ab, dass so eine gesetzliche Doppelzuständigkeit entstehen würde. Aus Sicht von Jenny Groß ein fadenscheiniges Argument. Denn laut der Abgeordneten ist es von hoher Bedeutung, dass sowohl beim Wolfsmanagement aber auch beim Monitoring das KLUWO vermehrt die Jägerinnen und Jäger mit einbindet.

„Jäger sind aus Passion Experten der Wildhege sowie des Arten- und Naturschutzes. In der Regel verfügen sie über jahrelanges Fachwissen, sowie lokale Kenntnisse, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen“, so Jenny Groß MdL.

Eine Aufnahme des Wolfes ins Jagdrecht unter Beachtung des gesetzlichen Schutzregimes ist laut der Christdemokratin im Rahmen der aktuellen Gesetzesnovellierung möglich und wäre ein vorausschauendes Zeichen. Denn erst zum Ende des vergangenen Jahres hatte sich die EU-Kommission dafür ausgesprochen, den Schutzstatus des Wolfes in der Berner Konvention herabzustufen. Das wird nach der Ansicht der Politikerin perspektivisch dazu führen, dass eine gezielte Tötung von Wölfen kein Tabuthema mehr sein wird.

 

(Foto-Credentials: Rain Carnation/Pixabay)