Rücktritt unserer Bundesvorsitzenden Anngret Kramp-Karrenbauer

Ich war, wie jeder andere Bürger über die Meldung des angekündigten Rücktritts von unserer Bundesvorsitzenden Anngret Kramp-Karrenbauer äußerst überrascht.

Was man zum aktuellen Vorgehen sagen kann ist, aus meiner Perspektive, dass dieser Schritt mutig ist und zu einer Zeit kommt, zu der man es gewiss nicht erwartet hat. Annegret Kramp-Karrenbauer hat sich für die Partei und den Zusammenhalt von CDU und CSU eingesetzt und sich stets um die politische Ausrichtung der Mitte gekümmert. Wer solch eine Entscheidungen trifft, seinen eigenen Rücktritt zu verkünden, dem gebührt Respekt und Anerkennung.

Was ist jetzt zu tun?! Eben nicht morgen den oder die Kanzlerkandidaten/In auszurufen, sondern besonnen Inhalte, Position und Ausrichtung mit allen zu diskutieren, damit am Ende ein gutes Gesamtwerk steht mit einer sich dann anschließenden Beantwortung der K-Frage. Das geordnete Verfahren, wie es heute von Kramp-Karrenbauer als Fahrplan vorgegeben wurde, ist völlig richtig. Eine Personalentscheidung steht am Ende einer parteiinternen Debatte. Es ist wie in einem Traditionsunternehmen, dort gilt für die Übergabe doch auch, dass Genauigkeit und Gründlichkeit vor Schnelligkeit nötig sind.

Fest steht, und daran gibt es kein Zweifeln oder Hadern, wie es der politische Mitbewerber gerne hätte: Es darf niemals zu einer Kooperation, Koalition oder wie auch immer gearteten Unterstützungen der Linken oder der Rechten mit uns Christdemokraten geben. Alleine der Gedanke, dass es solche Mutmaßungen gibt, zeigt, wie sehr wir hier uns dem entgegenstellen müssen mit aller Kraft.