Sachstandsabfrage zum Einsatz von digitalen Endgeräten und schnellem Internet im Westerwaldkreis

Die letzten beiden Corona-Schuljahre haben deutliche Versäumnisse im Bereich der Digitalisierung aufgezeigt. Gerade in Schulen wurden die Themen WLAN, schnelle Internetverbindung, digitale Endgeräte und digitale Unterrichtskonzepte im letzten März quasi von heute auf morgen zu den Gesprächs- und Diskussionsthemen überhaupt und bis heute hat die Landesregierung seine Hausaufgaben nicht erledigt.

„Wöchentlich erreichen mich landesweit Mails, dass die digitale Bildung und alles, was mit der Ausstattung zu tun hat, bei Weitem noch nicht läuft oder gar vollständig installiert ist,“ so Jenny Groß.

Die Westerwälder CDU-Abgeordnete hat daher bei der Landesregierung angefragt, an welchen Schulen im Westerwaldkreis sich jeweils wie viele zum Verleih geeignete mobile Endgeräte befinden und bei wie vielen dieser Geräte es sich jeweils um solche handelt, mit denen das Land die Schulen im Rahmen des Landesprogramms „Medienkompetenz macht Schule“ bereits ausgestattet hat. Auch möchte sie nähere Angaben zum Alter der Geräte haben.

Zudem steht im DigitalPakt Schule des Bundesministeriums für Bildung und Forschung geschrieben, dass zur zeitgemäßen digitalen Ausstattung einer Schule auch die breitbandige Internetanbindung mit einem Gigabit-Anschluss gehört. Daher fragt Jenny Groß bei der Landesregierung, welche Schulen mit einem Gigabit-Anschluss ausgestattet sind und wann Schulen, die noch keine ausreichende Internetanbindung haben, damit ausgestattet werden.

„Ein enormes Problem stellt auch die Wartung der IT-Ausstattung dar. Hier müssen endlich ausreichend qualifizierte IT-Mitarbeiter für die Schulen eingestellt werden mit entsprechend finanziellen Landesmitteln. Die Personalgewinnung ist bedingt durch den Fachkräftemangel nicht einfach, aber seit Jahren ist bekannt, dass die Pflege der Software nicht auf dem Rücken der Lehrkräfte zusätzlich laufen kann“, sagt Jenny Groß MdL.